Wenn Erwachsene glauben, sie wären ihren Kindern überlegen…

Welche Eltern kennen nicht diese Situation?

Man geht mit dem Kind einkaufen und das Kind bleibt am Süßigkeitenregal hängen…
„Mama/Papa, bitte…“
„Nein!“
„biiiiiiitttte…“
usw. usw. usw…
Der worst case endet schreiend am Boden des Supermarktes.
Noch schlimmer: Eine „gute Fee“ kommt auf die Idee das Ding der Begierde dem Kind zu kaufen und drückt’s ihm in die Hand…

„Nicht aber mit mir“, sagen sich viele Eltern und haben damit mehr oder weniger Erfolg.
Ich gehör‘ zu den Erfolgreichen:
„Biiiiiiiitttte“
„Wenn Du nochmals anfängst, lege ich die Gummibärchen auch wieder zurück“.
oder „Dafür gibt’s heute kein Computerspielen mehr…“
überzeugen das Kind sehr schnell, dass ein „Nein“ wirklich so gemeint ist.

Apropos Computerspielen…

Mein Töchterlein verbrachte gerne und viel Zeit damit, Winnie Puhh ein Liedchen singen zu lassen.
In sich eine süße Geschichte, wenn man nicht gerade beim Programmieren sitzt und sich konzentrieren sollte, oder ein Kundengespräch führt. Eltern wollen immer Zeit für ihre Kinder aufbringen, haben diese aber nicht wirklich. So wird der Wunsch des Kindes, wieder mal über „Wööööölkchen“ zu singen, oftmals zum Problem und irgendwann beantwortest Du die Frage: „Papa, darf ich Computerspielen“ automatisch mit „Nein“.

Wie erwähnt: Meine Kinder haben gelernt, dass ein „Nein“ vom Papa auch ein Nein bedeutet…
…bin zumindest ich der Meinung.

Denn eines Tages kommt die Kleine (noch nicht mal in der Schule) und schaut mich an: „Gell, Papa, heute hast Du keine Zeit zum Computerspielen.“

Kommunikations-Psychologie scheint eine intuitive Sache zu sein…
1:1.

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