Wie man aus fahrlässigem Handeln noch Geld machen kann…

Es war ein sonniger Tag. Am Pistenrand steht eine Tafel: „Achtung Lawinengefahr“.

Viele Schifahrer ignorieren diese und fahren in den sonnigen Tiefschneehang ein, bis ein Schneebrett eine Schifahrerin verschüttet.

Das Gericht entscheidet:

Der Liftbetreiber hat für die Angehörigen eine Entschädigung und eine Rente in der höhe von 500.000 EUR zu zahlen, denn das Schild reicht nicht aus, er hätte die Piste einzäunen müssen.
 

Idiotisch? Ja!

Aber genau dieses Gerichtsurteil wurde gerade über den Betreiber der Alm getroffen, wo sich 2014 eine Hundebesitzerin, trotz Warnschild in Gefahr begab und ihren Hund mit einem Karabiner befestigte, sodass sie ihn nicht loslassen konnte, als die Kühe den vermeindlichen Wolf angriffen…

Ich hoffe, dass die Berufung die Eigenverantwortung von Menschen mit berücksichtigt, sonst laufen wir Gefahr, dass Jede(r) jegliche Verhaltensregeln einfach ignorieren kann und der Serviceanbieter für die Dummheit der Nutzer zur Kassa gebeten wird.

Das wäre der Moment, wo ich wohl als IT Techniker meinen Beruf quittieren würde und beruflicher Anwender würde.
Ich denke mir, dass ich dann den AV Hersteller gut verklagen könnte, wenn all meine Daten verschlüsselt sind, weil ich die Warnung der Virenschutz-Software ignorierte und den Trojaner trotzdem installierte…

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