Endlich, Herr Kanzler, treten sie gegen Extremismus auf!

Geschätzter jüngster Kanzler der österreichischen Republik.

Mit dem Maiaufmarsch der SPÖ witterten sie Verbindungen der Sozialisten zur verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK.

Und auch wenn die Polizei ihre Bedenken betreffend verbotener Symbolik nicht nachvollziehen konnte
und sie sich in Gefahr begeben, die „neue Objektivität“ des radikalen Islamisten Recep Tayyip „Isnogud“ Erdogan zu unterstützen,
finde ich es gut, dass sie nach jahrelangem Wegschauen endlich klare Worte gegen Verbindungen zu Extremismus finden.

Ihr Engagement wäre aber dringendst an viel wichtiger Stelle notwendig, wo extremistische Symbolik in viel schlimmerer Art und Weise genützt wird.

Nicht nur, dass ihr Vizekanzler rechtsextremes und rassistisches Wording aus einer Organisation und Person verwendet, die sie vorgeben abzulehnen („Bevölkerungsaustausch“ wurde 1:1 von Sellner übernommen und hat international die Wogen hochgehen lassen),

Ihr Koalitionspartner verwendet ebenfalls seit Jahren Symbolik, welche diesen direkt mit Parteien in Verbindung bringt, die, gleich der  PKK, unter Terrorverdacht stehen!

soziale Heimatpartei

…ist die 1:1 Kopie des Slogans der verbotenen NPD!

Schlimmer noch: Auch das Wording dieser Extremisten wurde kopiert oder in Kooperation verfasst.
Hier ein Beispiel:
npd.jpeg

Weiters stellt „soziale¹ Heimatpartei²“ eine mehr oder minder offensichtliche Paraphrase von „National²sozialisten¹“ dar,
was (zumindest bei der NPD) völlig beabsichtigt erscheint.

Ich gehe davon aus, dass ihnen dies nicht bewusst war,

aber ich bitte sie,
nachdem Sie das jetzt gut erkennen können,
um die gleichen klaren Worte, die sie für das Symbolspiel am Maiaufmarsch der SPÖ gefunden haben, ihrem Koalitionspartner entgegen zu bringen:

Fordern Sie die FPÖ glaubwürdig auf, alle Konnektivitäten zu Extremisten und terrornahen Organisationen zu trennen, sowie auf deren Wording und Symbolik zu verzichten!

Und ziehen sie die Konzequenzen.

Ich befürchte aber, dass ich mit meinem Apell auf taube Ohren und Ignoranz stoßen werde, denn wie meinte mal ein Schriftsteller, der in seiner Zeit und seinem Land aufgrund seiner „extremistischen Ansichten“ boykottiert wurde:

Es ist schwer, einen Mann dazu bewegen, etwas zu verstehen, wenn die Höhe seines Einkommens davon abhängt, dass er es nicht versteht.
(Upton Sinclair)

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